Mal wieder eine Rezension zu einem Klassiker, diesmal der russischen Literatur. Anna Karenina ist ein Epos von drei Liebesgeschichten, welche alle ineinander verwoben sind. Insgesamt wird das Buch in acht Teile unterteilt. Ähnliche von der generellen Geschichte sind die drei Romane Madame Bovary, Anna Karenina und Effi Briest, geschrieben ungefähr um die selbe Zeit herum, jedoch in verschieden Ländern (Frankreich, Russland und Deutschland).
Zum Inhalt:
Die drei Liebesgeschichten beginnen bei Stepan, Annas Bruder und Dolly, seiner Frau. Sie hat erfahren, dass er sie betrogen hat und somit weiß sie nicht, was sie tun soll. Anna ist verheiratet, verliebt sich aber in Wronskij, von welchem Kitty glaubt, dass er sie heiraten wird. Deshalb auch hat Kitty den Antrag von Lewin abgelehnt. Insgesamt sehr tragische Handlungsstränge geben dem Buch seine Fülle. Zusätzlich hat man den Wechsel und Kontrast der Schauplätze von Stadt zu Land.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch vergleichend zu Effi Briest gelesen und das erste, was mir aufgefallen ist, sind die verschiedenen Erzählweisen. Tolstoj beschreibt die Situationen ausführlich und sehr bildlich. Daher rührt auch die Dicke des Buches. Zu der Erzählweise in Effi Briest steht mehr in der separaten Rezension zu lesen. Anna wird als eine selbstständige Frau portraitiert, die vor allem zum Ende des Buches hin sich immer abhängiger von der Gesellschaft sieht. Durch diese Abhängigkeit und ihr stark von Zweifeln und den gesellschaftlichen Vorstellungen von ihrem Verhalten gerät Anna in eine Abwärtsspirale, die sehr dramatisch für sie endet. Tolstoj spielt viel mit dem Frauenbild, welches die Gesellschaft von einer verheirateten Frau hat und nur jene welche sich diesem unterwerfen können in der Gesellschaft eine feste Stellung einnehmen. Der Roman war erstaunlicherweise nicht, "wie die typische Schullektüre". Man konnte das Buch nicht nur sehr gut lesen, sondern sich durch den erzählenden Schreibstil auch mit den parallel stattfindenden Handlungssträngen seine Meinung über das Gesamtgeschehnis bilden. Für gewöhnlich wird es bei Autoren kritisiert, wenn die Handlung oft wechselt und durch Ortwechsel an Details gewinnt. Dieser Roman konnte diese Aspekte gut verbinden und ist es daher wert gelesen zu werden.
Insgesamt ein sehr gelungener und lesenswerter Klassiker. Da ich die im Bild zu sehende Ausgabe gelesen habe werde ich diese auch für alle Angaben verwenden, aber es sind viele weitere Ausgaben von verschiedenen Verlägen verfügbar.
Seiten: 1205
Verlag: Insel Tasschebuch
Sterne: ****,5/*****
Preis: 12,50 €
Link: Insel Taschenbuch, Amazon
ISBN: 978-3-458-36226-5
Dienstag, 28. Februar 2017
Sonntag, 5. Februar 2017
Terror ~ Ferdinand von Schirach
Ein sehr aktuelles Buch, welches zum nachdenken anregt und auch interessant geschrieben ist.
Im Allgemeinen nur lobenswert, aktuell, kurz und prägnant und vor allem wichtig.
Eure Bücherdiebe
Eckdaten:
Seiten 165
Verlag btb /Random House
Sterne *****/*****
Preis 10,00€
ISBN 978-3-442-71496-4
Link zum Taschenbuch (broschiert)
Das Buch ist, um es im Voraus zu sagen, kein Roman, sondern ein Theaterstück und eine Rede. Ich werde den Inhalt des Theaterstücks und der Rede einzeln beschreiben, denn sie sind nicht, wie ich ursprünglich gedacht habe, zusammenhängend, sondern können einfach unter dem Titel des Buches, also "Terror" zusammengefasst werden. Interessant ist außerdem noch , dass das Theaterstück zwei Urteile hat. In einem Urteil wird der Angeklagte verurteilt, in dem anderen Urteil wird der Angeklagte freigesprochen. Der Aufbau des Buches ist von Ferdinand von Schirach daher gut gewählt. Ich sage schon einmal im Voraus, dass die Meinung Spoiler enthalten wird, da sonst die meiner Meinung nach wichtigen Aspekte nicht erwähnt werden können. Alle die also von dem Buch gehört haben und sich nicht sicher waren ob sie es lesen sollen, denen kann ich es nur wärmstens empfehlen (vor allem wenn sie die Meinung lesen wollen).
Der Inhalt:
Lars Koch ist Kampfpilot der deutschen Luftwaffe und Angeklagter in einem Prozess wegen 164fachen Mordes. Er entscheid sich abzuwägen, was wichtiger ist, das Passagierflugzeug mit 164 Menschen abzuschießen oder 70.000 Menschen in der Münchener Allianz Arena noch zusätzlich sterben zu lassen. Lars Koch entschied sich das von Terroristen entführte Flugzeug entgegen der Befehle seiner Vorgesetzten abzuschießen. Jetzt müssen Schöffen vor Gericht entscheiden, ob man den Angeklagten Verurteile oder Freisprechen und vor allem auf welcher Grundlage. (Das Theaterstück)
Nach den terroristischen Anschlägen auf die Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo, war die ganze Welt geschockt und in Gedanken bei den Anschlägen. Ferdinand von Schirach beschreibt, was diese Anschläge aus dem Jahr 2015 für uns und unsere Freiheit zu bedeuten haben. (Die Rede)
Meine Meinung:
Der Schreibstil war unglaublich und aufgrund der Kürze des Buches sehr leicht zu lesen. Man konnte der Gerichtsverhandlung gut folgen, die den Großteil des Buches ausmacht.
Es war interessant, wie der Rechtsstaat gegen die Moral der Menschen abgewogen wird. Obwohl die Urteile in sich selbst anders ausfallen merkt man, dass die Argumentierung sehr ähnlich ist. Man bekommt den Fall aus allen Seiten beleuchtet und merkt schon im Laufe des Prozesses welche Position man selbst vertritt. Obwohl Lars Koch das Flugzeug abschoss, kommen noch Fragen auf. Man weiß nie, ob der Terrorist nicht doch umgelenkt hätte oder die Passagiere ihn hätten stoppen können. Vor allem die Aussage der Zeugin Meisner war sehr berührend und auch wenn man selbst nicht in dieser Position war, nachvollziehbar. Andererseits kann man die Beweggründe von Lars Koch verstehen und fragt sich, ob er nicht eine andere Option gehabt hätte wenn man das Stadion geräumt hätte. Insgesamt sehr gelungen. Es wird dem Leser eine sehr komplizierte Rechtsfrage herunter gebrochen auf kleine Happen-was sagt die Moral-was sagt das Grundgesetz.
In Zeiten, in denen dieser Fall sogar zur Realität werden könnte und ist es eine Pflichtlektüre. Für alle an Recht interessierten Menschen auch wegen der herangezogenen Fallbeispiele (es wurde aber auch Kant herangezogen, joch mit zwei Auslegungen) ansprechend. (Das Theaterstück)
Die Rede war verhältnismäßig kurz, aber dennoch sehr attraktiv für den Leser. Ich gehe davon aus, dass jeder nicht in vollkommener Isolation lebender Bürger der EU den Vorfall mit der Satirezeitschrift mitbekommen hat. Auf Basis von Prinzipien und bekannten Schriftstellern und Philosophen wie Tucholsky. Von Schirach beschäftigt sich mit der Frage unserer Freiheit in Zeiten des Terrors und argumentiert mit Hilfe von Benjamin Franklin, dass wir uns auf den demokratischen Rechtsstaat, beziehungsweise sein Prinzip von Freiheit besinnen sollen "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren"
Eure Bücherdiebe
Eckdaten:
Seiten 165
Verlag btb /Random House
Sterne *****/*****
Preis 10,00€
ISBN 978-3-442-71496-4
Link zum Taschenbuch (broschiert)
Samstag, 4. Februar 2017
Effie Briest ~ Theodor Fontane
Die heute Rezension ist zu einem Buch was man eigentlich als Klasiker der deutschen Literatur ansehen kann. Effi Briest von Theodor Fontane
Zum Inhalt:
Effi ist siebzehn Jahre alt und aus dem Hause Briest. Aufgrund ihrer guten Position wird sie noch für unsere Verhältnisse recht jung an den Baron von Instetten verheiratet. Baron von Instetten ist fast zwanzig Jahre älter als sie und sollte eigentlich ihre Mutter heiraten. Jetzt heiratet Effi ihn und auch ihre Mutter ist darüber ganz glücklich. Aufgrund seiner Arbeit zieht das junge Ehepaar nach seinen Flitterwochen in Italien nach Kessin um. Mit der Zeit lernt Effi Major Crampas kennen. Durch die Abwesenheit ihres Mannes und ihren Gesundheitszustand geht sie vermehrt spazieren. Auf ihren Spaziergängen trifft sie Crampas, ohne dass jemand aus der Gesellschaft noch zusätzlich anwesend ist.Nach einigen Aufeinandertreffen fangen sie eine Affäre an, welche später zu Effis persönlichem und sozialen Ruin führt.
Meine Meinung:
Effi Briest gehört zu den Büchern die man schon einmal gelesen haben sollte. Persönliche Meinung hin oder her, ist es ein Klassiker und vor allem als deutsches Gegenstück zu Anna Karenina und Madam Bovary literarisch sehr interessant. Der Schreibstil entsprach zwar nicht meinen Geschmack, aber kann von anderen durchaus genossen werden. Fontane schreibt sehr subtil und für mich persönlich mit zu wenigen Details. Das Buch hat schlanke 300 Seiten (grob überschlagen) während zum Beispiel Anna Karenina mit knapp über 1200 Seiten in ungefähr der gleichen Zeitspanne von Tolstoi spürbar weiter ausgeführt ist. Effi selbst ist ein unglaublich sympathischer und liebenswürdiger Charakter, wenn auch für mich zum Teil schwer nachvollziehbar aufgrund ihrer Handlungen. Sie verhält sich sehr leichtfertig. Obwohl sie, wie sie später selbst sagt, Major Crampas gar nicht liebt beginnt sie eine Affäre mit ihm, trinkt während der Schwangerschaft Sherry und stellt auf die schnelle ein ihr fast vollkommen unbekanntes Kindermädchen ein. Aus der Affäre resultiert später ihr sozialer Ruin und obwohl sie weiß, wie die Gesellschaft von Ehebrechern denkt, lässt sie sich vom Moment hinreißen.
Effi wird als Tochter der Luft bezeichnet, was zutrifft, aber ihr nicht nur gute Eigenschaften zuordnet. Der Leichtigkeit steht die Willkür entgegen. Ich persönlich konnte mich eben wegen dieser Willkür nicht mit Effi identifizieren, auch wenn Effi einen sehr liebenswürdigen Charakter hat.
Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber vor allem für mich schwer zu lesen. Vor allem bei Klassikern aber gilt: Man muss sich immer am besten ein eigenes Bild machen.
Eure Bücherdiebe
Eckdaten (bezogen auf meine Ausgabe vom Fischer Verlag):
Seiten 320
Verlag Fischer Taschenbuch
Preis 10,00€
ISBN 978-3-596-90012-1
Link Taschenbuch Fischer / Amazon
Zum Inhalt:
Effi ist siebzehn Jahre alt und aus dem Hause Briest. Aufgrund ihrer guten Position wird sie noch für unsere Verhältnisse recht jung an den Baron von Instetten verheiratet. Baron von Instetten ist fast zwanzig Jahre älter als sie und sollte eigentlich ihre Mutter heiraten. Jetzt heiratet Effi ihn und auch ihre Mutter ist darüber ganz glücklich. Aufgrund seiner Arbeit zieht das junge Ehepaar nach seinen Flitterwochen in Italien nach Kessin um. Mit der Zeit lernt Effi Major Crampas kennen. Durch die Abwesenheit ihres Mannes und ihren Gesundheitszustand geht sie vermehrt spazieren. Auf ihren Spaziergängen trifft sie Crampas, ohne dass jemand aus der Gesellschaft noch zusätzlich anwesend ist.Nach einigen Aufeinandertreffen fangen sie eine Affäre an, welche später zu Effis persönlichem und sozialen Ruin führt.
Meine Meinung:
Effi Briest gehört zu den Büchern die man schon einmal gelesen haben sollte. Persönliche Meinung hin oder her, ist es ein Klassiker und vor allem als deutsches Gegenstück zu Anna Karenina und Madam Bovary literarisch sehr interessant. Der Schreibstil entsprach zwar nicht meinen Geschmack, aber kann von anderen durchaus genossen werden. Fontane schreibt sehr subtil und für mich persönlich mit zu wenigen Details. Das Buch hat schlanke 300 Seiten (grob überschlagen) während zum Beispiel Anna Karenina mit knapp über 1200 Seiten in ungefähr der gleichen Zeitspanne von Tolstoi spürbar weiter ausgeführt ist. Effi selbst ist ein unglaublich sympathischer und liebenswürdiger Charakter, wenn auch für mich zum Teil schwer nachvollziehbar aufgrund ihrer Handlungen. Sie verhält sich sehr leichtfertig. Obwohl sie, wie sie später selbst sagt, Major Crampas gar nicht liebt beginnt sie eine Affäre mit ihm, trinkt während der Schwangerschaft Sherry und stellt auf die schnelle ein ihr fast vollkommen unbekanntes Kindermädchen ein. Aus der Affäre resultiert später ihr sozialer Ruin und obwohl sie weiß, wie die Gesellschaft von Ehebrechern denkt, lässt sie sich vom Moment hinreißen.
Effi wird als Tochter der Luft bezeichnet, was zutrifft, aber ihr nicht nur gute Eigenschaften zuordnet. Der Leichtigkeit steht die Willkür entgegen. Ich persönlich konnte mich eben wegen dieser Willkür nicht mit Effi identifizieren, auch wenn Effi einen sehr liebenswürdigen Charakter hat.
Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber vor allem für mich schwer zu lesen. Vor allem bei Klassikern aber gilt: Man muss sich immer am besten ein eigenes Bild machen.
Eure Bücherdiebe
Eckdaten (bezogen auf meine Ausgabe vom Fischer Verlag):
Seiten 320
Verlag Fischer Taschenbuch
Preis 10,00€
ISBN 978-3-596-90012-1
Link Taschenbuch Fischer / Amazon
Samstag, 14. Januar 2017
Harry Potter und das verwunschene Kind ~ Jack Thorne
Hallo ihr Lieben und erst mal ein gutes neues Jahr 2017!
Auch wenn jetzt nicht mehr der erste Januar ist, müsste es in Ordnung gehen frohes Neues zu wünschen, schließlich haben wir ja fast das ganze Jahr vor uns:)
Die heutige Rezension ist zu dem Buch das so gut wie jeder gelesen hat, der Harry Potter als Kind oder einfach überhaupt gelesen hat oder nur die Filme kennt. Insgesamt ist die Harry Potter Serie eine der meistverkauften Buchserien mit über 450 Millionen verkauften Exemplaren weltweit und über 33 Millionen verkauften Exemplaren deutschlandweit. Die Zahlen beziehen sich zwar lediglich auf die Bände 1-7, aber da nach Ende der Serie Fans sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet haben, ist auch dieses Buch ziemlich schnell auf Bestsellerlisten gerutscht. Auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken bin ich sogar auf jemanden gestoßen, der meinte, dass er das Buch so oder so lesen will, auch wenn ihm gesagt wurde, dass es doch nicht ganz so gut sein soll.
Erst einmal zum Inhalt und diesmal auch zur Form:

Das Buch ist nicht wie alle anderen Harry Potter Romane, erstens von J.K. Rowling geschrieben worden und zweitens nicht im Romanformat verfasst.
Viele waren enttäuscht über verschiedene Aspekte, wohingegen andere glücklich waren, dass noch ein paar mehr Fragen beantwortet wurden.
Das Buch beschäftigt sich zum Großteil mit einem von Harrys Kindern, seinem Sohn Albus Severus Potter. 19 Jahre nach der Geschichte, wenn man nachrechnet, sogar 2017 spielend, gehört dunkle Magie noch lange nicht der Vergangenheit an. In seinen ersten Jahren in Hogwarts, immer noch DER Schule für Hexerei und Zauberei für Schülerinnen und Schüler freundet sich Albus mit Scorpius an, dem Sohn von Draco Malfoy. Natürlich ziehen sich alte Vorurteile noch durchs Buch und wir erleben ziemlich viel von Harry Problem, sei es mit seinem Sohn oder auch Draco.
Meine Meinung:
Ich habe mal den Inhalt kurz gefasst, weil ich vom Inhalt ein paar Punkte in meiner Meinung genauer Ausführen will, da ich dafür nach dem Lesen dieses Buch Bedarf hatte.
Zuerst einmal wollte ich klar stellen, dass ich das Buch in keinster Weise schlecht finde, aber viel zu kritisieren habe. Jeder der so mit Harry Potter mitgefiebert hat und sehnlichst auf dieses Buch gewartet hat, hatte eigentlich schon eine Vorstellung davon was passieren würde und die konnte schlecht bei allen zu 100 Prozent erfüllt werden.
Fangen wir mal mit dem Anfang an. Die ersten paar Seiten spielen in mehreren Jahren, sodass ich vollkommen überfordert war und mir dachte." Ähm, warte was ist gerade passiert ?" Danach nahm das Tempo von jetzt auf gleich extrem ab und ging zu einem normalen Erzähltempo über. Es passieren skurrile Dinge und was Albus und Scorpius anstellen, was für den Leser auch nicht sehr leicht nachzuvollziehen. Man hat zwei alternative Welten die man auf die schnelle verstehen muss und der Schreibstil machte es alles andere als einfach. Vor allem der Wechsel von einzelnen Charaktereigenschaften von Personen in den Welten war einfach nur verwirrend.(Wenn ihr nicht wisst was ich meine, müsst ihr das Buch lesen und euch eure eigene Meinung bilden.) Durch die Schreibweise ausschließlich in der Script-form ging viel an Details verloren, welche vielleicht im Theater wieder auftauchen, für den Leser aber nicht ersichtlich wurden. Die Geschichte und Identität einer maßgebenden Person in diesem Buch wurde heftig diskutiert, hängt aber von der persönlichen Meinung eines jeden ab. Da ich die Rezension spoilerfrei halten möchte, werde ich das auch nicht weiter ausführen, außer dass ich es nicht ganz so schlimm fand wie viele andere.
Albus fand ich das ganze Buch über töricht und naiv und Harry war auch nicht viel besser. Wir kennen Harry eigentlich als jemanden, der in der Lage ist die richtigen Entscheidungen zu treffen. Genau deshalb war es verwunderlich, dass Albus so verzogen wirkte. Er hat alles getan um seinem Vater wehzutun, wenn Harry zugeguckt hat. Selbst Scorpius konnte ihn von nichts abbringen und selbst, als es offensichtlich wird, dass Albus einen Fehler gemacht hat, kann er dies nicht einsehen. Er macht weiter und verschlimmert die ganze Situation. Dann kam ab ungefähr dem dritten Teil oder kurz vor dem vierten Teil ein abrupter Wechsel und er hat alles getan , um seinen Vater zu retten, beziehungsweise um das richtige zu tun. Er beweist zumindest einmal, das er zumindest ein Fünkchen Einfallsvermögen von Harry geerbt hat und nicht wie vorher vermutet nur den Nachnamen. Durch das Ende hat das Buch noch die Kurve gekriegt und man hat die eigentlichen Charakter durchscheinen sehen.
Im Allgemeinen war das Buch nicht schlecht, sondern anders, weil es wenig mit den Originalfiguren, wie in den Harry Potter Romanen dargestellt, zu tun hat. Ich denke man sollte das Buch nichtsdestotrotz lesen und sich eine Meinung bilden, jedoch im Hintergrund behalten, dass es recht wenig mit den Harry Potter Romanen zu tun hat. Wenn man überlegt das Buch zu lesen, wären die Harry Potter Romane als Grundlage wichtig, weil man sich unter bestimmten Begriffen sonst nichts vorstellen kann und einen meiner Meinung nach falschen Eindruck von den Charakteren bekommt.
Eure Bücherdiebe
Eckdaten:
Seiten: 336
Verlag: Carlsen
Preis: 19,99€
Sterne: ***,5/*****
ISBN: 978-3-551-55900-5
Link: gebundene Ausgabe
Auch wenn jetzt nicht mehr der erste Januar ist, müsste es in Ordnung gehen frohes Neues zu wünschen, schließlich haben wir ja fast das ganze Jahr vor uns:)
Die heutige Rezension ist zu dem Buch das so gut wie jeder gelesen hat, der Harry Potter als Kind oder einfach überhaupt gelesen hat oder nur die Filme kennt. Insgesamt ist die Harry Potter Serie eine der meistverkauften Buchserien mit über 450 Millionen verkauften Exemplaren weltweit und über 33 Millionen verkauften Exemplaren deutschlandweit. Die Zahlen beziehen sich zwar lediglich auf die Bände 1-7, aber da nach Ende der Serie Fans sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet haben, ist auch dieses Buch ziemlich schnell auf Bestsellerlisten gerutscht. Auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken bin ich sogar auf jemanden gestoßen, der meinte, dass er das Buch so oder so lesen will, auch wenn ihm gesagt wurde, dass es doch nicht ganz so gut sein soll.
Erst einmal zum Inhalt und diesmal auch zur Form:

Das Buch ist nicht wie alle anderen Harry Potter Romane, erstens von J.K. Rowling geschrieben worden und zweitens nicht im Romanformat verfasst.
Viele waren enttäuscht über verschiedene Aspekte, wohingegen andere glücklich waren, dass noch ein paar mehr Fragen beantwortet wurden.
Das Buch beschäftigt sich zum Großteil mit einem von Harrys Kindern, seinem Sohn Albus Severus Potter. 19 Jahre nach der Geschichte, wenn man nachrechnet, sogar 2017 spielend, gehört dunkle Magie noch lange nicht der Vergangenheit an. In seinen ersten Jahren in Hogwarts, immer noch DER Schule für Hexerei und Zauberei für Schülerinnen und Schüler freundet sich Albus mit Scorpius an, dem Sohn von Draco Malfoy. Natürlich ziehen sich alte Vorurteile noch durchs Buch und wir erleben ziemlich viel von Harry Problem, sei es mit seinem Sohn oder auch Draco.
Meine Meinung:
Ich habe mal den Inhalt kurz gefasst, weil ich vom Inhalt ein paar Punkte in meiner Meinung genauer Ausführen will, da ich dafür nach dem Lesen dieses Buch Bedarf hatte.
Zuerst einmal wollte ich klar stellen, dass ich das Buch in keinster Weise schlecht finde, aber viel zu kritisieren habe. Jeder der so mit Harry Potter mitgefiebert hat und sehnlichst auf dieses Buch gewartet hat, hatte eigentlich schon eine Vorstellung davon was passieren würde und die konnte schlecht bei allen zu 100 Prozent erfüllt werden.
Fangen wir mal mit dem Anfang an. Die ersten paar Seiten spielen in mehreren Jahren, sodass ich vollkommen überfordert war und mir dachte." Ähm, warte was ist gerade passiert ?" Danach nahm das Tempo von jetzt auf gleich extrem ab und ging zu einem normalen Erzähltempo über. Es passieren skurrile Dinge und was Albus und Scorpius anstellen, was für den Leser auch nicht sehr leicht nachzuvollziehen. Man hat zwei alternative Welten die man auf die schnelle verstehen muss und der Schreibstil machte es alles andere als einfach. Vor allem der Wechsel von einzelnen Charaktereigenschaften von Personen in den Welten war einfach nur verwirrend.(Wenn ihr nicht wisst was ich meine, müsst ihr das Buch lesen und euch eure eigene Meinung bilden.) Durch die Schreibweise ausschließlich in der Script-form ging viel an Details verloren, welche vielleicht im Theater wieder auftauchen, für den Leser aber nicht ersichtlich wurden. Die Geschichte und Identität einer maßgebenden Person in diesem Buch wurde heftig diskutiert, hängt aber von der persönlichen Meinung eines jeden ab. Da ich die Rezension spoilerfrei halten möchte, werde ich das auch nicht weiter ausführen, außer dass ich es nicht ganz so schlimm fand wie viele andere.
Albus fand ich das ganze Buch über töricht und naiv und Harry war auch nicht viel besser. Wir kennen Harry eigentlich als jemanden, der in der Lage ist die richtigen Entscheidungen zu treffen. Genau deshalb war es verwunderlich, dass Albus so verzogen wirkte. Er hat alles getan um seinem Vater wehzutun, wenn Harry zugeguckt hat. Selbst Scorpius konnte ihn von nichts abbringen und selbst, als es offensichtlich wird, dass Albus einen Fehler gemacht hat, kann er dies nicht einsehen. Er macht weiter und verschlimmert die ganze Situation. Dann kam ab ungefähr dem dritten Teil oder kurz vor dem vierten Teil ein abrupter Wechsel und er hat alles getan , um seinen Vater zu retten, beziehungsweise um das richtige zu tun. Er beweist zumindest einmal, das er zumindest ein Fünkchen Einfallsvermögen von Harry geerbt hat und nicht wie vorher vermutet nur den Nachnamen. Durch das Ende hat das Buch noch die Kurve gekriegt und man hat die eigentlichen Charakter durchscheinen sehen.
Im Allgemeinen war das Buch nicht schlecht, sondern anders, weil es wenig mit den Originalfiguren, wie in den Harry Potter Romanen dargestellt, zu tun hat. Ich denke man sollte das Buch nichtsdestotrotz lesen und sich eine Meinung bilden, jedoch im Hintergrund behalten, dass es recht wenig mit den Harry Potter Romanen zu tun hat. Wenn man überlegt das Buch zu lesen, wären die Harry Potter Romane als Grundlage wichtig, weil man sich unter bestimmten Begriffen sonst nichts vorstellen kann und einen meiner Meinung nach falschen Eindruck von den Charakteren bekommt.
Eure Bücherdiebe
Eckdaten:
Seiten: 336
Verlag: Carlsen
Preis: 19,99€
Sterne: ***,5/*****
ISBN: 978-3-551-55900-5
Link: gebundene Ausgabe
Samstag, 12. November 2016
Deutscher Jugendliteraturpreis: Die Preisträger
Hallo ihr Lieben,
hier wie versprochen die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises.
Wie auch in den letzten Jahren war die Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises ein wahrer Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse. Im letzten Post habe ich ja schon erwähnt, dass es diesmal auch einen ganz besonderen Anlass gab: 60 Jahre Deutscher Jugendliteraturpreis.
In der Sparte Bilderbuch:
Titel: Der Hund, den Nino nicht hatte
Autor: Edward van de Vendel
Illustration: Anton van Hertbruggen
Übersetzer: Rolf Erdorf
Verlag: Bohem Press
ISBN: 978-3-85581-552-4
Preis: 14,95€
In der Sparte Kinderbuch:
Titel: Das Mädchen Wadjda
Autorin: Hayfa Al Mansour
Übersetzerin: Catrin Frischer
Verlag: cbt Verlag
ISBN: 978-3-570-16378-8
Preis: 12,99€
In der Sparte Jugendbuch:
Titel: Mädchenmeute
Autorin: Kirsten Fuchs
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
ISBN: 978-3-499-21758-6
Preis: 9,99€
In der Sparte Sachbuch:
Titel: Im Eisland Band 1: Die Franklin-Expedition
Autorin & Illustratorin: Kristina Gehrmann
Verlag: Hinstorff Verlag
ISBN: 978-3-356-01901-8
Preis: 16,99€
Die Jugendjury stellte auch in diesem Jahr mit einer besonders gut gelungenen schauspielerischen Leistung die Nominierungen vor und zog so das Publikum mit hinein in die spannenden und aktuellen Themen der Bücher. Doch aus diesen konnte nur eine gewinnen.
Preis der Jugendjury:
Titel: Sommer unter schwarzen Flügeln
Autor: Peer Martin
Verlag: Oetinger Verlag
ISBN: 978-3-7891-4297-0
Preis: 19,99€
Und nun zum letzten Preis, dem Preis für ein Gesamtwerk.
Dieses Jahr ging der Preis an den Autor Klaus Kordon, der schon zweimal mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.
Wie ich finde ein sehr beeindruckender Mann, der sich mit vielen Themen kritisch auseinander gesetzt hat und weiter auseinandersetzen wird.
"Das Karussell", ist nur ein Roman von vielen, der von Klaus Kordon verfasst wurde.
Das waren alle Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016. Wie immer mit vielen tollen Büchern, Autoren, Übersetzern und Illustratoren.
Ein sehr gelungener Abend!!
Eure Bücherdiebe
hier wie versprochen die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises.
Wie auch in den letzten Jahren war die Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises ein wahrer Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse. Im letzten Post habe ich ja schon erwähnt, dass es diesmal auch einen ganz besonderen Anlass gab: 60 Jahre Deutscher Jugendliteraturpreis.
In der Sparte Bilderbuch:
Titel: Der Hund, den Nino nicht hatte
Autor: Edward van de Vendel
Illustration: Anton van Hertbruggen
Übersetzer: Rolf Erdorf
Verlag: Bohem Press
ISBN: 978-3-85581-552-4
Preis: 14,95€
In der Sparte Kinderbuch:
Titel: Das Mädchen Wadjda
Autorin: Hayfa Al Mansour
Übersetzerin: Catrin Frischer
Verlag: cbt Verlag
ISBN: 978-3-570-16378-8
Preis: 12,99€
In der Sparte Jugendbuch:
Titel: Mädchenmeute
Autorin: Kirsten Fuchs
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
ISBN: 978-3-499-21758-6
Preis: 9,99€
In der Sparte Sachbuch:
Titel: Im Eisland Band 1: Die Franklin-Expedition
Autorin & Illustratorin: Kristina Gehrmann
Verlag: Hinstorff Verlag
ISBN: 978-3-356-01901-8
Preis: 16,99€
Die Jugendjury stellte auch in diesem Jahr mit einer besonders gut gelungenen schauspielerischen Leistung die Nominierungen vor und zog so das Publikum mit hinein in die spannenden und aktuellen Themen der Bücher. Doch aus diesen konnte nur eine gewinnen.
Preis der Jugendjury:
Titel: Sommer unter schwarzen Flügeln
Autor: Peer Martin
Verlag: Oetinger Verlag
ISBN: 978-3-7891-4297-0
Preis: 19,99€
Und nun zum letzten Preis, dem Preis für ein Gesamtwerk.
Dieses Jahr ging der Preis an den Autor Klaus Kordon, der schon zweimal mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.
Wie ich finde ein sehr beeindruckender Mann, der sich mit vielen Themen kritisch auseinander gesetzt hat und weiter auseinandersetzen wird.
"Das Karussell", ist nur ein Roman von vielen, der von Klaus Kordon verfasst wurde.
Das waren alle Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016. Wie immer mit vielen tollen Büchern, Autoren, Übersetzern und Illustratoren.
Ein sehr gelungener Abend!!
Eure Bücherdiebe
Freitag, 21. Oktober 2016
Der Countdown läuft: Deutscher Jugendliteraturpreis
Hallo Ihr Lieben,
heute mal keine Buchrezension:)
Ich bin heute auf der Frankfurter Buchmesse (eigentlich schon die ganze Woche) und heute Abend findet einer der Höhepunkte schlechthin, die Preisverleihung des deutschen Jugendliteraturpreises statt!!
Ich darf dabei sein und werde euch natürlich im nächsten Post berichten, wie es war und wer die Preise abgeräumt hat:) Wie ihr vielleicht wisst, wird der Jugendliteraturpreis heute stolze 60 Jahre alt und ich bin echt mal gespannt, was so alles gezeigt wird!! Also: der Countdown läuft...
Eure Bücherdiebe
heute mal keine Buchrezension:)
Ich bin heute auf der Frankfurter Buchmesse (eigentlich schon die ganze Woche) und heute Abend findet einer der Höhepunkte schlechthin, die Preisverleihung des deutschen Jugendliteraturpreises statt!!
Ich darf dabei sein und werde euch natürlich im nächsten Post berichten, wie es war und wer die Preise abgeräumt hat:) Wie ihr vielleicht wisst, wird der Jugendliteraturpreis heute stolze 60 Jahre alt und ich bin echt mal gespannt, was so alles gezeigt wird!! Also: der Countdown läuft...
Eure Bücherdiebe
Mittwoch, 19. Oktober 2016
In dieser ganz besonderen Nacht ~ Nicole C. Vosseler
Heute gibt es eine Rezension zu einem eher unbekannten aber echt schönen Buch. Es ist eine mysteriöser Liebesroman.
Zum Inhalt:
Amber wächst in Deutschland auf, bis der Tod ihrer Mutter aufgrund von Krebs sie aus ihrem gewohnten Umfeld reißt. Da ihre Eltern bei deren Trennung eine Vereinbarung getroffen haben, dass Amber falls ihrer Mutter etwas passiert zu ihrem Vater nach San Francisco umzieht, steht ihr ein Umzug auf einen anderen Kontinent bevor. Ihre Mutter war Fotografin und ihr Vater Lehrer an seiner lokalen Universität. Amber bleibt nichts anderes übrig als die restliche Zeit bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag bei ihrem Vater zu verbringen, solange die Großeltern in Deutschland das Sorgerecht nicht bekommen. Da das Sorgerecht nur zugesprochen wird, wenn ihr Vater sie nicht gut behandelt, rechnet sie sich später auch kaum Chancen aus. So fängt Amber an sich in San Francisco einzugewöhnen. Da sie von ihrer Mutter zweisprachig aufgezogen wurde ist die Sprache kein Problem, aber in Deutschland kannte sie die Menschen in ihrem Umfeld, wie auch ihre Umgebung. Bei einem Zwischenfall findet Amber ein Haus in dem sie sich geborgen fühlt und was sie anzieht. Daraufhin geht Amber in das leerstehende Haus und bleibt dort für eine Weile, bis sie sich aufraffen kann zum Haus ihres Vaters zu gehen. Später findet Amber heraus, dass das leerstehende Haus nicht sehr weit von ihrem jetzigen Zuhause ist, weshalb es nicht nur bei einem Besuch dieses Hauses bleibt, sondern sie dort öfters hingeht. Daraus entsteht eine Geschichte, die Amber sich nie hätte träumen lassen, mysteriös und magisch.
Meine Meinung:
Grundlegend war der Schreibstil sehr schön, nichts besonders aus der Masse herausstechendes, aber gut zu lesen.
Amber ist ein toller Charakter, auch wenn sie oft ziemlich naiv war. Sie hat sich etwas weiterentwickelt aber leider nicht durchgängig Für mich ist bei anfangs schwachen Charakteren eine Weiterentwicklung ziemlich wichtig. Sie hat sich sehr gut weiterentwickelt, hatte nur leider auch sehr oft dann ihre Aussätzer. Im Laufe der Geschichte findet sie tolle Freunde, sodass einem ihre Freundesgruppe ans Herz wächst. Das einzige, was Leute stören könnte sind die teils starken Fantasyelemente, in die man sich erst richtig reindenken muss. Wenn man nicht in das Buch reinkommt könnte dies problematisch werden, aber das Problem hatte ich zu Glück nicht. Da ich leichte Fantasy gerne lese war es ein wirklich schönes Buch, was auch nicht zu schwer zu lesen war. Für mich war es schön für eine lange Autofahrt mit Ende in den Bergen (der Autofahrt), als das Buch spannender wurde und sich dem Ende zuneigte.
Mit einem Charakter kam ich nicht ganz klar und das war Nathaniel. Teilweise war er echt nett, aber in den Momenten wo Amber naiv wurde, hätte er sagen sollen "Halt stop!", was er nicht getan hat. Als das Buch anfing, dachte ich, ich würde Amber nicht mögen, weil sie sich trotz offensichtlichen Zeichen gegen die "Wahrheit" gesträubt hat. Das setzte sich, als die Geheimnisse über sie gelüftet wurden positiverweise (zumindest größtenteils, bis auf kurz vor Ende des Buches).
Das Buch war in drei Teile eingeteilt, wenn ich mich richtig daran erinnere, was dem ganzen etwas Struktur gab, jedoch die Titel, vor allem der letzte hat das Ende ein wenig gespoilert. Es war schade schon eigentlich zu wissen, oder eingrenzen zu können, wer gemeint ist.
Zum Abschluss möchte ich noch einen meiner Lieblingsaspeke zu diesem Buch nennen. Die Autorin hat oft sogenannte "Pop-culture references" eingebracht. Wenn man diese versteht, dann sind es in Büchern, Filmen oder Serien gut gelungene Pointen, die nicht viele Autoren verständlich einbringen können. Meistens überliest man diese mit ein wenig Verwirrung, wenn man sie nicht versteht dann vergisst man sie schnell, aber gelungene stechen einem ins Auge.
Damit wünschen wir euch noch viel Spaß beim Lesen
Eure Bücherdiebe
Eckdaten zum Buch:
Seiten: 562
Verlag: cbj /Randomhouse
AutorIn: Nicole C Vosseler
Link: zum ebook zu Lovelybooks
Alter: von 11/12 Jahren
Preis: variierend, je nach Kaufort und Ausgabe (orig 18.99€/9,99€)
Sterne: ****von *****
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